Gesellschaftlicher Zusammenhalt ist für Artur Eichin kein abstraktes Leitbild, sondern eine Frage des täglichen Erlebens. Er zeigt sich dort, wo Menschen sich sicher fühlen, wo Unterstützung erreichbar ist und wo niemand den Eindruck hat, abgehängt oder vergessen zu werden. Gerade im Wahlkreis Rottweil mit seinen ländlichen Strukturen entscheidet soziale Politik darüber, ob Gemeinschaft trägt oder ob Spaltungen wachsen.
Für Artur Eichin beginnt soziale Gerechtigkeit im Alltag. Bezahlbares Wohnen, faire Energiekosten, verlässliche Mobilität und gute Versorgung sind keine Randthemen, sondern Grundvoraussetzungen für Teilhabe. Wenn diese Grundlagen fehlen, geraten Familien, Alleinerziehende, ältere Menschen und Geringverdienende besonders unter Druck.
„Soziale Gerechtigkeit zeigt sich im Alltag.“
Ein zentrales Anliegen ist für ihn der Zugang zu bezahlbarem Wohnraum. Steigende Mieten und knapper Wohnraum belasten viele Haushalte spürbar. Artur Eichin setzt sich für eine aktive Wohnraumpolitik ein, die sozialen Wohnungsbau stärkt, Bodenspekulation begrenzt und Kommunen unterstützt, gemeinwohlorientiert zu bauen. Wohnen darf aus seiner Sicht kein Luxus werden.
Auch steigende Energiepreise stellen viele Menschen vor große Herausforderungen. Sozial gerechter Klimaschutz bedeutet für Artur Eichin, dass Entlastungen dort ankommen, wo sie gebraucht werden. Förderprogramme müssen verständlich sein und sich am Einkommen orientieren. Energiesparen und Klimaschutz dürfen nicht zu zusätzlicher sozialer Belastung führen.
„Wohnen und Heizen dürfen kein Luxus werden.“
Ein weiterer Schwerpunkt ist die Unterstützung von Familien und Alleinerziehenden. Verlässliche Kinderbetreuung, Ganztagsangebote und flexible Arbeitsmodelle sind entscheidend, um Familie und Beruf miteinander zu vereinbaren. Soziale Politik muss die Lebensrealität moderner Familien abbilden.
Besonders wichtig ist Artur Eichin die Situation älterer Menschen. Selbstbestimmtes Wohnen im Alter, gute medizinische Versorgung und soziale Anbindung sind Voraussetzungen für Lebensqualität. Quartierskonzepte, Nachbarschaftshilfen und wohnortnahe Angebote können dazu beitragen, Einsamkeit zu verhindern und Gemeinschaft zu stärken.
Vielfalt versteht Artur Eichin als Realität und Stärke der Gesellschaft. Menschen mit unterschiedlichen Lebensgeschichten prägen auch den Wahlkreis Rottweil. Integration gelingt dort, wo Begegnung möglich ist und Teilhabe aktiv gefördert wird. Sprache, Bildung und Arbeit sind für ihn die Schlüssel zu gelungener Integration.
„Teilhabe ist kein Extra, sie ist ein Grundrecht.“
Artur Eichin tritt entschieden gegen Ausgrenzung, Rassismus und Diskriminierung ein. Gleichzeitig setzt er auf Dialog und Aufklärung, besonders im ländlichen Raum. Vorurteile lassen sich am besten dort abbauen, wo Menschen sich begegnen und einander kennenlernen.
Eine tragende Säule des gesellschaftlichen Zusammenhalts ist das Ehrenamt. Ob Feuerwehr, Sportverein, Kultur oder soziale Initiativen, viele Angebote im Wahlkreis Rottweil wären ohne ehrenamtliches Engagement nicht denkbar. Artur Eichin setzt sich dafür ein, Vereine zu entlasten, Bürokratie abzubauen und ehrenamtliches Engagement sichtbar anzuerkennen.
Sozialer Zusammenhalt bedeutet für ihn auch, soziale Spaltung aktiv zu verhindern. Unterschiede zwischen Stadt und Land, zwischen Arm und Reich oder zwischen Generationen dürfen nicht weiter vertieft werden. Gleichwertige Lebensverhältnisse sind dafür ein zentraler Maßstab.
Artur Eichin versteht soziale Politik als Investition in Stabilität und Demokratie. Menschen, die sich ernst genommen fühlen und Perspektiven haben, beteiligen sich eher und übernehmen Verantwortung. Zusammenhalt entsteht dort, wo Politik verlässlich ist und niemand zurückgelassen wird.
„Niemand darf das Gefühl haben, vergessen worden zu sein.“
Sein Anspruch ist ein Wahlkreis, in dem Solidarität gelebt wird und Vielfalt als Stärke verstanden wird. Soziale Gerechtigkeit, Respekt und Teilhabe bilden für Artur Eichin das Fundament eines starken Miteinanders.

Interviewerin: Thuy Nga Trinh
Foto: Thuy Nga Trinh

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