Wirtschaft:  Mittelstand stärken Arbeit sichern und Wandel verantwortungsvoll gestalten

Die wirtschaftliche Stärke des Wahlkreises Rottweil beruht auf einer vielfältigen Struktur aus mittelständischer Industrie, Handwerk, Landwirtschaft und regionalen Dienstleistern. Für Artur Eichin ist diese Vielfalt kein Zufall, sondern das Ergebnis von Verantwortung, Innovationsbereitschaft und harter Arbeit vieler Unternehmerinnen und Unternehmer sowie ihrer Beschäftigten. Wirtschaftspolitik bedeutet für ihn deshalb vor allem eines: verlässliche Rahmenbedingungen zu schaffen, damit diese Stärke auch in Zukunft erhalten bleibt.

Artur Eichin bringt in dieses Themenfeld eine besondere Perspektive ein. Als Industriemeister kennt er betriebliche Abläufe, Produktionsprozesse und die Verantwortung für Mitarbeitende aus eigener Erfahrung. Er weiß, was es bedeutet, zwischen wirtschaftlichem Druck, Fachkräftemangel und steigenden Anforderungen zu vermitteln. Diese Nähe zur Praxis prägt seinen politischen Anspruch.

Wirtschaftlicher Wandel ist für ihn Realität. Die Transformation hin zu einer klimaneutralen Wirtschaft stellt gerade kleine und mittelständische Betriebe vor große Herausforderungen. Gleichzeitig sieht Artur Eichin darin eine historische Chance. Neue Technologien, neue Märkte und neue Arbeitsplätze können entstehen, wenn Politik diesen Wandel aktiv begleitet.

„Klimaneutralität ist keine Belastung, sondern eine wirtschaftliche Chance, wenn man sie richtig gestaltet.“

Konkret bedeutet das, Unternehmen gezielt bei Investitionen in klimafreundliche Technologien zu unterstützen. Förderprogramme müssen planbar, verständlich und für kleinere Betriebe zugänglich sein. Artur Eichin setzt sich dafür ein, dass Mittelstand und Handwerk nicht durch Bürokratie ausgebremst werden, sondern echte Unterstützung erhalten.

Ein zentrales Thema ist dabei der Fachkräftemangel. In Handwerk, Pflege, Industrie und Bildung fehlen qualifizierte Arbeitskräfte. Für Artur Eichin ist klar, dass wirtschaftliche Stärke ohne Menschen nicht funktioniert. Fachkräftesicherung ist deshalb keine Randfrage, sondern Grundlage jeder regionalen Entwicklung.

„Ohne Fachkräfte steht unser Alltag still.“

Er setzt auf eine umfassende Strategie aus starker dualer Ausbildung, gezielter Weiterbildung und besseren Arbeitsbedingungen. Ausbildung und Studium müssen gleichwertig sein. Gerade im ländlichen Raum braucht es moderne Ausbildungsangebote, gute Mobilität und bezahlbaren Wohnraum, damit junge Menschen bleiben oder zurückkehren.

Gleichzeitig sieht Artur Eichin großes Potenzial in qualifizierter Zuwanderung. Internationale Fachkräfte können einen wichtigen Beitrag leisten, wenn Anerkennungsverfahren beschleunigt und echte Willkommenskultur gelebt werden. Wirtschaftliche Integration ist für ihn ein Schlüssel zu gesellschaftlichem Zusammenhalt.

Auch die Digitalisierung spielt für die regionale Wirtschaft eine entscheidende Rolle. Sie kann Prozesse vereinfachen, Wettbewerbsfähigkeit stärken und neue Geschäftsmodelle ermöglichen. Für Artur Eichin ist Digitalisierung kein Selbstzweck, sondern ein Werkzeug, das Betriebe entlasten muss.

„Digitalisierung muss helfen und darf nicht aufhalten.“

Er fordert deshalb digitale Verwaltungsprozesse, die tatsächlich funktionieren. Weniger Papier, klare Zuständigkeiten und einfache Förderanträge sollen besonders kleinen Betrieben Zeit und Ressourcen sparen. Ein Handwerksbetrieb im ländlichen Raum soll die gleichen digitalen Möglichkeiten haben wie ein Unternehmen in der Großstadt.

Ein weiterer Schwerpunkt ist die regionale Wertschöpfung. Kurze Wege, stabile Lieferketten und regionale Netzwerke machen die Wirtschaft widerstandsfähiger. Artur Eichin setzt sich für Innovationszentren ein, in denen Mittelstand, Handwerk, Start ups und Forschung zusammenarbeiten können. Innovation entsteht aus seiner Sicht dort, wo Wissen geteilt und Zusammenarbeit gefördert wird.

Landwirtschaft ist für ihn ein fester Bestandteil regionaler Wirtschaft. Sie sichert nicht nur Lebensmittelversorgung, sondern prägt Landschaft und Identität des Wahlkreises. Regionale Vermarktung, faire Preise und nachhaltige Produktionsweisen sollen gestärkt werden, um Betriebe zukunftsfähig aufzustellen.

Artur Eichin denkt Wirtschaftspolitik immer auch als Standortpolitik. Gute Infrastruktur, schnelles Internet, verlässliche Mobilität und eine hohe Lebensqualität sind entscheidend, um Unternehmen und Fachkräfte im Wahlkreis zu halten. Wirtschaftlicher Erfolg und Lebensqualität gehören für ihn zusammen.

Sein wirtschaftspolitischer Ansatz ist pragmatisch und lösungsorientiert. Er setzt auf Dialog mit Betrieben, Beschäftigten und Kommunen. Politik soll nicht belehren, sondern ermöglichen. Ziel ist eine Wirtschaft, die Arbeitsplätze sichert, Verantwortung übernimmt und den Wandel aktiv gestaltet.

 „Starke Wirtschaft entsteht dort, wo Menschen Perspektiven haben und Veränderung als Chance begreifen können.“

Interviewerin: Thuy Nga Trinh
Foto: Thuy Nga Trinh

Artikel kommentieren

Artikel kommentieren

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert. Mit der Nutzung dieses Formulars erklärst du dich mit der Speicherung und Verarbeitung deiner Daten durch diese Website einverstanden. Entnimm Weiteres bitte der Datenschutzerklärung.